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12. Dezember 2022

High-End-Prävention dank neuester Künstlicher Intelligenz

Neue Meilensteine der Prävention von Hautkrebs am Lanserhof: Wir bieten einen 3D-Ganzkörperscanner, der Muttermale erfasst und klassifiziert, sowie außerdem eine Software, die unermüdlich Ihre Herzschläge beurteilt.

Ein 3D-Ganzkörperscanner, der normalerweise nur an universitären Hautkliniken zu finden ist, bietet die Möglichkeit für ein präzises Melanomscreening.

Dabei macht das Gerät zwei Aufnahmen des Gastes und erstellt ein 3D-Modell. Es erfasst alle Muttermale und klassifiziert sie. Abgesehen vom Status quo wird mithilfe der künstlichen Intelli­genz auch analysiert, wie sich die Läsionen verändern. Die Ergebnisse werden mit einer riesigen und immer weiter wachsenden Da­tenbank von Fremdbildern verglichen. So werden sie im­mer präziser: Ein lernendes System. Hautscreenings bie­ten wir im Lanserhof schon lange an, jetzt können wir es qua­litativ auf ein deutlich höheres Level heben.

Bei der Untersuchung geht es in erster Linie darum, Veränderungen der sogenannten Muttermale zu erkennen. Hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel: Ich habe zum Beispiel 717 Muttermale auf meiner Haut. Davon sind die meisten sehr klein. Dennoch muss jeder dieser Flecken begutachtet und auf Form und Farbe überprüft werden.

Am Lanserhof Sylt haben wir dafür einen sogenannten Vectra Scan, der mit 96 hochauflösenden Kameras jedes Muttermal erfasst und dem Untersuchenden auf einer Übersicht zusammenstellt.

Darüber hinaus gibt der Computer den Ärzt*innen auch gleich Empfehlungen, welche Punkte genauer betrachtet werden sollten.

In der Vorsorge von Herz- und Kreislauferkrankungen optimieren wir am Lanserhof Sylt das Langzeit-EKG mithilfe von künstlicher Intelligenz. Das Elektrokardiogramm dient der Diagnose von Herzrhythmusstörungen, insbesondere des Vorhofflimmerns. Probleme werden häufig erst erkannt, wenn eine Komplikation auftritt, in der Regel ist dies ein Schlaganfall. Es ist also sehr sinnvoll, Patienten mit einem erhöhten Risiko rechtzeitig zu screenen. Das neue Gerät hilft uns bei der Befundung, die schon nach 12 Stunden möglich ist, und liefert exakte Ergebnisse.

Im Schnitt gilt es, 120.000 einzelne Herzschläge in 24 Stunden zu beurteilen, eine enorme Menge, hochgerechnet auf 72 Stunden! Die Genauigkeit wird verbessert, weil das System nicht ermüdet. Auch dies ist ein Vorteil von künstlicher Intelligenz.

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