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Die Positive Psychologie – Ein Weg zum Wohlbefinden

In einer Welt, die oft von Herausforderungen und Stress geprägt ist, sehnen sich viele von uns nach einer Möglichkeit, unser volles Potenzial auszuschöpfen und ein erfülltes Leben zu führen. Die Positive Psychologie bietet einen Ansatz, der sich genau diesem Ziel widmet. Doch was ist Positive Psychologie eigentlich und wie unterscheidet sie sich von anderen psychologischen Ansätzen?

In der Natur suchen Tiere und Pflanzen instinktiv die Nähe von lebensspendenden Resourccen, wie Licht und Nahrung und vermeiden alles, was Leben tötet oder eine Bedrohung ist. Der Mensch ist genauso, denn im Beisein des Positiven blühen wir auf und verkümmern wiederum, wenn unser Bedürfnis ignoriert wird. Diese Erkenntnis hilft uns dabei, bessere Entscheidungen im Umgang mit unseren Mitmenschen zu treffen. Ob als Elternteil, als Führungskraft, als Kollege oder als Mittarbeiter, wir alle können für mehr Licht und weniger Dunkelheit in unserem Umfeld sorgen. Im Podcast spricht Nils Behrens mit dem Experten für positive Psychologie, Performance-Couch, Antenne Bayern-Moderator, Buchautor, Event- und Vortragsredner: Paul Johannes Baumgartner. Er erzählt uns darin welche konkreten Schritte man gehen kann, um das jeweilige volle Potenzial zu entfalten und wieder neu aufzublühen.

Positive Psychologie vs. Positives Denken: Klare Abgrenzung

Eines vorab: Positive Psychologie ist nicht mit dem Konzept des „positiven Denkens“ gleichzusetzen. Positive Psychologie betrachtet positive Gedanken als wichtigen Aspekt, aber sie betont auch die Bedeutung von Realismus und konstruktivem Handeln. Positives Denken allein reicht nicht aus, um ein erfülltes Leben zu führen.

„Wichtig ist erstmal, was positive Psychologie nicht ist, nämlich sie ist kein Dankbarkeitstagebuch, es gibt also keinen verordneten Zwang zum Glücklichsein.“

Die Grundlagen der Positive Psychologie

Die Positive Psychologie hat ihren Ursprung in den 90er Jahren und zielt darauf ab, die Faktoren zu verstehen, die zu einem erfüllten Leben beitragen. Sie beschäftigt sich nicht nur mit der Beseitigung von negativen Gefühlen, sondern vielmehr mit der Förderung positiver Emotionen, Stärken und Sinnhaftigkeit.

„Die klassische Psychologie beschäftigt sich mit der Lehre vom Leiden der Seele, also Krankheiten, Stress und Burnout. Die positive Psychologie hingegen beschäftigt sich mit der Potenzialentfaltung.“

Die Grundlagen der Positive Psychologie

Die Positive Psychologie hat ihren Ursprung in den 90er Jahren und zielt darauf ab, die Faktoren zu verstehen, die zu einem erfüllten Leben beitragen. Sie beschäftigt sich nicht nur mit der Beseitigung von negativen Gefühlen, sondern vielmehr mit der Förderung positiver Emotionen, Stärken und Sinnhaftigkeit.

„Die klassische Psychologie beschäftigt sich mit der Lehre vom Leiden der Seele, also Krankheiten, Stress und Burnout. Die positive Psychologie hingegen beschäftigt sich mit der Potenzialentfaltung.“

Das PERMA-Modell: Ein Leitfaden zum Wohlbefinden

Ein zentraler Ansatz in der Positive Psychologie ist das PERMA-Modell, entwickelt vom renommierten Psychologen Dr. Martin Seligman. Dieses Modell identifiziert fünf Schlüsselelemente, die maßgeblich zum Wohlbefinden beitragen:

1. Positive Emotionen: Das Erleben von Freude, Dankbarkeit, Optimismus und ähnlichen Emotionen wirkt sich positiv auf unsere Lebenszufriedenheit aus. Es wurde herausgefunden, dass eine positive Ratio von drei zu eins zwischen positiven und negativen Emotionen erstrebenswert ist.

2. Engagement: Der Zustand des „Flows“ tritt ein, wenn wir in einer Tätigkeit aufgehen und eine optimale Balance zwischen den Anforderungen der Aufgabe und unseren Fähigkeiten erreichen.

3. Beziehungen (Relationships): Gute soziale Beziehungen sind nicht nur ein Schlüssel zum Glück, sondern wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Soziale Bindungen und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft sind wesentliche Faktoren für unser Wohlbefinden.

4. Sinn (Meaning): Die Suche nach einem Lebenssinn und die Wahrnehmung von Bedeutung in unseren Handlungen sind essenziell für unser Glücksempfinden. Sinnhaftigkeit hilft uns, auch in schwierigen Zeiten motiviert zu bleiben.

5. Zielerreichung (Accomplishment): Das Setzen und Erreichen von Zielen, egal wie klein sie sein mögen, stärkt unsere Selbstwirksamkeit und trägt dazu bei, dass wir uns erfüllt fühlen.

Praktische Interventionen für mehr Wohlbefinden

„Positive Emotionen wie Optimismus, Freude, Dankbarkeit, Genuss und Zuneigung können negative Emotionen ausgleichen. Eine gesunde Balance erfordert dreimal so viele positive Emotionen wie negative.“

Die Positive Psychologie bietet verschiedene Interventionen, die in den Alltag integriert werden können, um das Wohlbefinden zu steigern:

Optimismus-Regler: Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Regler für Ihren Optimismus. Drehen Sie diesen Regler mental nach oben und betrachten Sie Ihre Umgebung erneut. Dies kann dazu führen, dass Sie positivere Aspekte wahrnehmen und sich besser fühlen.

Stärken entdecken: Identifizieren Sie Ihre persönlichen Stärken und nutzen Sie diese, um in den Zustand des Flows zu gelangen. Stärken sind die Eigenschaften, die Ihnen Energie geben und Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung voranbringen.

Beziehungen pflegen: Investieren Sie Zeit in Ihre sozialen Beziehungen. Pflegen Sie bestehende Freundschaften und bauen Sie neue Kontakte auf. Positive Beziehungen können eine Quelle des Glücks und der Unterstützung sein.

Sinn finden: Reflektieren Sie über die Bedeutung Ihrer Tätigkeiten und setzen Sie sich mit Ihrem persönlichen Lebenssinn auseinander. Auch kleine Handlungen können eine größere Bedeutung haben, wenn Sie diese bewusst wahrnehmen.

Ziele setzen und erreichen: Setzen Sie sich realistische Ziele und feiern Sie deren Erreichung. Die Erfüllung von Zielen stärkt das Selbstvertrauen und fördert das Gefühl der Zielerreichung.

Fazit: Ein erfülltes Leben gestalten

„Glück ist ein Kontra-Erlebnis. Das Empfinden von Glück funktioniert nur mit Unglück, da wir das Glück erst dann schätzen, wenn wir negative Erfahrungen gemacht haben.“

Die Positive Psychologie bietet uns einen wertvollen Ansatz, um unser Wohlbefinden zu steigern und ein erfülltes Leben zu führen. Durch die Betonung von positiven Emotionen, Engagement, sozialen Beziehungen, Sinn und Zielerreichung können wir gezielt an unserer eigenen Zufriedenheit arbeiten. Praktische Interventionen, wie der Optimismus-Regler oder das Entdecken eigener Stärken, ermöglichen es uns, die Prinzipien der positiven Psychologie in unseren Alltag zu integrieren und positive Veränderungen zu erleben. Denken Sie daran, dass Glück ein Kontrasterlebnis ist und sich oft erst durch das Überwinden von Herausforderungen entfaltet. Indem Sie die Grundsätze der positiven Psychologie anwenden, können Sie Schritt für Schritt ein erfülltes und blühendes Leben gestalten.

Häufig gestellte Fragen zur Positiven Psychologie

1. Was ist Positive Psychologie?
Die Positive Psychologie ist ein Ansatz innerhalb der Psychologie, der sich auf die Erforschung und Förderung positiver Emotionen, Stärken, Glück und Wohlbefinden konzentriert, anstatt sich ausschließlich auf psychische Krankheiten und Probleme zu fokussieren.

2. Was unterscheidet Positive Psychologie von herkömmlicher Psychologie?
Die klassische Psychologie konzentriert sich oft auf die Untersuchung und Behandlung von psychischen Erkrankungen und Problemen. Die Positive Psychologie hingegen betont die Stärken, Ressourcen und positiven Aspekte des menschlichen Erlebens und Verhaltens.

3. Was sind die Hauptziele der Positiven Psychologie?
Die Hauptziele der Positiven Psychologie sind die Förderung von Wohlbefinden, Glück, positiven Emotionen, Engagement, Sinnhaftigkeit und persönlicher Entwicklung.

4. Welche Themen behandelt die Positive Psychologie?
Die Positive Psychologie befasst sich mit verschiedenen Themen wie Glück, Optimismus, Stärken, Resilienz, Flow-Erleben, positiven Beziehungen, Zielerreichung und dem Finden von Sinn im Leben.

5. Welche Rolle spielen positive Emotionen in der Positiven Psychologie?
Positive Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Liebe und Zufriedenheit spielen eine wichtige Rolle, da sie das Wohlbefinden steigern, die Lebenszufriedenheit erhöhen und dazu beitragen, psychische Resilienz aufzubauen.

6. Was ist der Flow-Zustand?
Der Flow-Zustand beschreibt einen Zustand höchster Konzentration und völliger Versunkenheit in eine Tätigkeit. Dabei sind die Anforderungen der Tätigkeit im Einklang mit den eigenen Fähigkeiten, was ein starkes Gefühl von Erfüllung und Zufriedenheit erzeugt.

7. Wie wirken positive Beziehungen auf das Glücksempfinden?
Positive Beziehungen zu anderen Menschen, sei es in der Familie, Freundschaften oder Partnerschaften, haben nachweislich einen starken Einfluss auf das Glücksempfinden. Sie können das Wohlbefinden steigern und die psychische Gesundheit fördern.

8. Kann jeder sein Glück steigern?
Ja, die Forschung der Positiven Psychologie zeigt, dass Menschen durch bewusste Veränderungen in ihrer Einstellung und ihren Gewohnheiten ihr Glück steigern können. Kleine positive Anpassungen im Alltag können eine große Wirkung haben.

9. Welche Interventionen gibt es in der Positiven Psychologie?
Die Positive Psychologie bietet verschiedene Interventionen zur Förderung von Wohlbefinden, wie z.B. Dankbarkeitstagebuch führen, Stärken identifizieren und nutzen, den Optimismus-Regler anwenden und achtsamkeitsbasierte Übungen.

10. Wie kann die Positive Psychologie im Berufsumfeld angewandt werden?
Die Positive Psychologie kann im Berufsumfeld dazu genutzt werden, Mitarbeitermotivation zu steigern, positive Führungskompetenzen zu entwickeln, Teamzusammenarbeit zu fördern und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu erhöhen.

11. Ist die Positive Psychologie wissenschaftlich fundiert?
Ja, die Positive Psychologie basiert auf wissenschaftlichen Forschungen und Studien. Renommierte Psychologen wie Martin Seligman und Mihaly Csikszentmihalyi haben bedeutende Beiträge zur Entwicklung dieses Ansatzes geleistet.

12. Kann die Positive Psychologie auch bei psychischen Erkrankungen helfen?
Die Positive Psychologie kann als Ergänzung zu anderen Therapieansätzen genutzt werden, um das Wohlbefinden von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Sie ersetzt jedoch nicht die spezialisierte Behandlung bei schwerwiegenden psychischen Problemen.

13. Wo kann man mehr über Positive Psychologie erfahren?
Bücher, wissenschaftliche Artikel, Online-Kurse und Vorträge von Experten der Positiven Psychologie sind gute Quellen, um mehr über dieses Thema zu erfahren und praktische Ansätze für das eigene Leben zu erlernen.

Im Lanserhof Sylt bieten wir unseren Gästen ein psychologisches Coaching an. In diesem werden positive Emotionen gestärkt, eigene Ressourcen wieder vermehrt ins Bewusstsein gerückt und die daraus entstehende veränderte Wahrnehmung bringt wieder Freude und Energie ins Leben. Häufig werden Sinnfragen gestellt und gemeinsam in einem Gespräch gute Antworten gefunden. Themen sind hier meist soziale Trennungen oder andere bedeutsame Lebensereignisse.
Wenn Gäste sich erschöpft fühlen sind genau diese Strategien sinnvoll, um eigene Ressourcen zu stärken, Energievampire zu minimieren oder eliminieren und einen Purpose zu schaffen schaffen. In Kombination mit viel Ruhe, Natur, Ernährung und Bewegung ein guter Weg zum Erfolg und zur Optimierung des Lebensstils.